Und wie können wir unsere täglichen Sorgen leichter regulieren – ohne sie wegzudrücken oder uns komplett in ihnen zu verlieren? Genau darüber sprechen wir in dieser neuen Folge von ziemlichglücklich.
Du erfährst vier psychologische Sätze, die dir helfen, dir weniger Sorgen zu machen, dein Nervensystem zu beruhigen und innere Ruhe in dir zu erzeugen – egal, welche Herausforderungen du gerade erlebst.
🎧 Jetzt anhören & abonnieren auf Youtube, Spotify und allen anderen Podcast-Plattformen.
Das lernst du in dieser Folge
- Wie du dir selbst Führung gibst, wenn dich die Sorgen gerade überrollen
- Was der fürsorgliche Anteil in dir ist – und warum er dein Schlüssel zu weniger Sorgen ist
- Warum Selbstmitgefühl wissenschaftlich nachweisbar Stress reduziert
- Wie du dein Nervensystem sofort beruhigen kannst
- Wie Vertrauen in deine Selbstwirksamkeit deine Sorgen nachhaltig senkt
- Eine geführte Unterstützerkreis-Übung, die dir sofort Sicherheit geben wird
4 psychologische Sätze, die dir garantieren helfen, dir weniger Sorgen zu machen
In dieser Episode tauchen wir tief ein in einen der herausforderndsten Anteile von uns allen: den Angstanteil, der entweder laut wird und alles übertönt – oder unter der Oberfläche aktiv ist. Beide Strategien helfen uns langfristig allerdings nicht, sondern bringen nur mehr Stress ins System.
Die Lösung liegt in einem Anteil, den wir alle in uns haben, aber viel zu selten aktivieren:
➡️ dem fürsorglichen Anteil, der Sicherheit gibt, beruhigt und deinen Angstanteil reguliert.
- „Danke, dass du da bist.“ – Selbstmitgefühl statt Verdrängung
Statt deine Sorgen wegzudrücken oder unkontrolliert größer werden zu lassen, lernst du mit diesem Satz, sie anzunehmen.
Du aktivierst Selbstmitgefühl in dir – eine wissenschaftlich belegte Methode, die Grübeln reduziert, deine Emotionen stabilisiert und deinen Stress nachweislich senkt. - „Wir werden eine Lösung finden.“ – Entlastung für dein Nervensystem
Der größte Stress deines Angstanteils entsteht durch das verzweifelte Suchen nach Lösungen.
Dieser Satz signalisiert sofort: Du musst das nicht alleine schaffen. Wir finden gemeinsam einen Weg.
Dadurch kann dein Körper loslassen und dein Stresspegel kann sinken. - „Ich möchte, dass wir jetzt …“ – Dein fürsorglicher Anteil übernimmt die Führung
Wenn dich deine Sorgen überrollen, brauchst du innere Führung.
Mit diesem Satz triffst du ganz liebevoll eine Entscheidung: bewegen, atmen, rausgehen, ablenken – was auch immer dir hilft.
Du kannst dich damit sofort aus deinem Gedankenkarussell befreien. - „Ich vertraue uns.“ – Der Satz für maximale Selbstwirksamkeit
Angst erzeugt so schnell Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit in uns.
Mit diesem Satz aktivierst du bewusst deine Selbstwirksamkeit: Ich habe schon so viel geschafft. Ich schaffe auch das.
Du kommst damit zurück in deine innere Stärke und Stabilität.
Dein #ziemlichglücklich Moment: Die Unterstützerkreis-Übung
Wir haben dieser Folge auch wieder eine besonders wirkungsvolle Imaginationsübung für dich, mit der du in dir einen Unterstützerkreis aus inspirierenden Menschen, Vorbildern oder geliebten Personen um dich versammeln kannst. Dieser Unterstützerkreis wird dir helfen, in schwierigen Situationen nicht nur deine Angst zu reduzieren, sondern vor allem viel leichter Lösungen zu finden, sodass diese Situationen leichter für dich werden und seltener auftreten.
Häufige Fragen zum Thema „weniger Sorgen machen“
Indem du den fürsorglichen Anteil in dir aktivierst und so eine klare innere Führung über die Situation, deine Gedanken und deine Emotionen übernimmst. So aktivierst du auch die Regionen in deinem Gehirn, die du brauchst, um deinen Angst-Anteil zu beruhigen. Die vier Sätze aus dieser Folge machen dir genau das sehr leicht.
Dann brauchst du Entlastung – nicht Angst. Erst wenn dein Nervensystem ruhig ist, kannst du gute Entscheidungen treffen. Das Wichtigste ist, innere Ruhe in dir zu erzeugen, indem du dich innerlich souverän führst und für deinen Angst-Anteil da bist.
Indem du verstehst, welche inneren Mechanismen deine Angst verstärken – und lernst, sie liebevoll zu regulieren. Bei Angst und Sorgen springt automatisch unser Angst-System im Gehirn an. Du kannst es aber gezielt hemmen, indem du den beruhigenden, fürsorglichen Anteil in dir aktivierst, der genau die Regionen deines Gehirns stärkt, die du brauchst, um deine Sorgen zu reduzieren.
Dein nächster Schritt
Wenn du gemeinsam mit uns herausfinden willst, was du im Alltag tun kannst, um dir so viel weniger Sorgen zu machen, deine Ängste endgültig loszulassen und dir ein Mindset aufzubauen, das dir täglich Kraft und Energie gibt, dann gönn dir so gern unsere Psychologische Lebensanalyse. Hier finden wir alle versteckten Muster, die dir gerade deinen Alltag erschweren, können sie gemeinsam auflösen und so viel mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen!
Oder trage dich in unseren Newsletter ein, um regelmäßig neue Impulse, Übungen und psychologische Strategien zu erhalten.
📩 Jetzt eintragen
Erwähnte Quellen:
- Gross, J. J., & Ford, B. Q. (2024). Handbook of emotion regulation. Third Edition.
- Neff, K. D., & Germer, C. K. (2013). A pilot study and randomized controlled trial of the Mindful Self-Compassion program. Journal of Clinical Psychology, 69(1), 28–44. (PDF / PubMed). https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23070875/