Nein sagen fällt vielen Menschen unglaublich schwer. Nicht, weil sie nicht wissen, was sie wollen, sondern weil oft die Angst vor Ablehnung, Enttäuschung oder Konflikten zu groß ist.
In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum vielen von uns Nein sagen so schwerfällt, was in dir dabei eigentlich psychologisch abläuft – und wie du Schritt für Schritt lernen kannst, für dich einzustehen, ohne dich schuldig zu fühlen oder Angst zu haben, nicht mehr gemocht zu werden.
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Das lernst du in dieser Folge:
- welche innere Dynamik dich am Nein sagen hindert
- wie du dir Zeit verschaffst, bevor du viel zu schnell zustimmst
- wie du Nein sagen kannst, auch wenn es sich unangenehm anfühlt
- wie du nicht in die Rechtfertigungs-Falle tappst
Warum Nein sagen für viele so schwierig ist
Nein sagen ist selten ein Kommunikationsproblem – es ist ein emotionales Sicherheitsproblem.
In dieser Folge lernst du den inneren Anteil kennen, der blitzschnell reagiert, wenn dich jemand um einen Gefallen bittet: dein innerer „Bodyguard“. Er will dich schützen – vor Ablehnung, vor Enttäuschung – einfach davor, nicht mehr gemocht zu werden.
Die 3 zentralen Hindernisse beim Nein sagen
- Angst vor Ablehnung
Viele Menschen glauben unbewusst: Ich werde nur gemocht, wenn ich hilfsbereit, unkompliziert und freundlich bin. - Automatische Ja-Reaktion
Das Ja kommt oft schneller, als du denken kannst – aus Gewohnheit und aus dem Wunsch heraus, sicher zu bleiben. - Das unangenehme Gefühl vermeiden wollen
Nein sagen fühlt sich häufig schlecht an. Und wir haben gelernt, unangenehme Gefühle möglichst zu vermeiden – auch wenn wir uns dabei selbst übergehen.
Dieses unangenehme Gefühl ist kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst, sondern stattdessen oft dafür, dass du gerade anfängst, gut für dich zu sorgen. Warum erfährst du in der Podcastfolge!
Häufige Fragen zum Thema „Nein sagen“
Nein. Nein sagen ist ein Teil von Selbstfürsorge. Du übernimmst Verantwortung für dich – nicht gegen andere, sondern für dich.
Weil dein System gelernt hat, dass Zugehörigkeit und Sicherheit davon abhängen, es anderen recht zu machen. Nein sagen fühlt sich deshalb zunächst wie eine Gefahr an.
Je weniger Gründe du lieferst, desto leichter bleibt dein Nein stehen. Ein klares, freundliches Nein ohne Erklärung ist meistens vollkommen ausreichend.
Auch das ist in Ordnung. Wir können (und sollten 😉) lernen, dieses Gefühl einfach auszuhalten – genauso, wie du bisher ausgehalten hast, dich selbst zurückzustellen.
Dein nächster Schritt
Wenn du merkst, dass Nein sagen für dich mit alten Überzeugungen wie „Ich bin nicht wichtig“, „Ich darf keine Bedürfnisse haben“ oder „Ich muss unkompliziert sein“ verbunden ist, dann lohnt es sich, genauer hin zu schauen.
In unserem Mentoring lösen wir genau diese inneren Muster auf – damit du dich nicht länger zwischen Harmonie und Selbstachtung entscheiden musst, sondern klar, ruhig und bei dir bleiben kannst.
👉 Alle Infos dazu findest du hier!
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