#225 ziemlichglücklich

Schwierige Kollegen sprachlos machen & Machtspiele stoppen

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Kennst du dieses Gefühl, wenn eine einzige Person in deinem Arbeitsumfeld reicht, um dir den ganzen Tag zu vermiesen?

Kleine Sticheleien, abwertende Kommentare, Augenrollen im Meeting oder subtile Machtspiele, bei denen du dich am Ende immer fragst: Warum trifft es eigentlich immer mich?

In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum der Umgang mit schwierigen KollegInnen so viel mit psychologischen Statusspielen zu tun hat – und vor allem, wie du aus diesen Spielen aussteigen kannst, ohne dich zu verbiegen, klein zu machen oder innerlich auszubrennen.

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  • warum dich schwierige KollegInnen oft gezielt in eine schwache Position bringen
  • wie du innere Souveränität entwickelst, bevor du überhaupt reagierst
  • eine einfache Beobachter-Technik, mit der du emotional Abstand gewinnst
  • wie du verdeckte Sticheleien sichtbar machst, ohne anzugreifen
  • wie du dich emotional schützt, damit dich deine Arbeit nicht mehr auslaugt

Oft glauben wir, wir bräuchten einfach nur die richtigen Sätze, um mit toxischen KollegInnen umgehen zu können. Doch genau da liegt das Problem: wenn wir uns nur darauf konzentrieren, übersehen wir die vielen anderen Optionen, diesen KollegInnen zu begegnen, die vielleicht so viel besser funktionieren werden.

In dieser Folge zeigen wir dir, warum der wichtigste Schritt nicht immer die Konfrontation ist, sondern deine innere Haltung.

  1. Raus aus der schwachen Position
    Sobald dich ein Kommentar trifft, rutschst du innerlich oft in eine unterlegene Rolle. Genau das nutzen schwierige Kolleg*innen unbewusst oder bewusst, um ihren eigenen Status zu erhöhen. Der Ausstieg beginnt damit, dieses Spiel überhaupt zu erkennen.
  2. Die Beobachterrolle einnehmen
    Anstatt mitzuspielen, gehst du innerlich einen Schritt zurück. Du beobachtest das Verhalten neutral – ohne Bewertung, ohne Ärger. Dadurch gewinnst du sofort Handlungsspielraum und bleibst emotional stabil. Der hilfreichste Gedanke dabei: „Ach, interessant…“. Das verschafft dir Abstand zu allem, was passiert.
  3. Die Scheinwerfer-Methode
    Viele Grenzüberschreitungen passieren im Verborgenen. Mit der sogenannten Scheinwerfer-Methode machst du diese Dynamiken sichtbar – ruhig, freundlich und lösungsorientiert. So bleibt das Verhalten nicht länger unsichtbar und verliert endlich seine Macht.
  4. Emotionaler Selbstschutz im Arbeitsalltag
    Selbst wenn du souverän reagierst, können negative Emotionen hängen bleiben. Eine einfache mentale Technik („Die Plexiglasscheibe“) hilft dir, die Emotionen anderer dort zu lassen, wo sie hingehören – bei ihnen.
Woran erkenne ich schwierige KollegInnen?

Schwierige KollegInnen sind Menschen, die durch Sticheleien, Abwertung, passive Aggression oder subtile Machtspiele regelmäßig Stress verursachen – ohne dass es offen angesprochen wird.

Sollte ich schwierige KollegInnen direkt konfrontieren?

Nicht unbedingt. In vielen Fällen ist eine direkte Konfrontation emotional aufgeladen und wenig wirksam. Psychologische Klarheit und strategische Sichtbarkeit sind oft nachhaltiger.

Was ist der Unterschied zwischen schwierigen KollegInnen und Mobbing?

Von Mobbing spricht man, wenn sich eine Gruppe systematisch gegen eine Person richtet. In diesem Fall reichen mentale Techniken allein nicht aus – dann braucht es strukturelle Schritte.

Kann ich das Verhalten anderer wirklich beeinflussen?

Du kannst andere nicht verändern, aber du kannst verhindern, dass ihr Verhalten dich schwächt. Genau das ändert dann oft die Dynamik.

Wenn du merkst, dass dich schwierige Menschen immer wieder aus der inneren Balance bringen – nicht nur im Job, sondern auch privat – dann lohnt sich ein Blick auf die tieferliegenden Muster dahinter.
Mit unserer psychologischen Lebensanalyse deckst du auf, welche inneren Überzeugungen und automatischen Reaktionen dich bislang davon abhalten, klar, souverän und gelassen aufzutreten – und wie du sie nachhaltig veränderst.
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