Wir kümmern uns um unseren Job, unsere Familie, Freunde, den Haushalt, die To-do-Liste. Doch wenn die Zeit knapp ist, wird immer eine Person und ihre Bedürfnisse auf den nächsten Tag geschoben: wir selbst.
Und nein, das liegt nicht an zu wenig Disziplin oder den falschen Routinen. Wir haben oft verlernt, uns selbst wichtig zu nehmen. In dieser Folge erfährst du 4 Fragen, die deine Beziehung zu dir selbst für immer verändern können – und das nur, indem du sie dir selbst stellst.
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Das erfährst du in dieser Folge
- Warum das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht von selbst verschwinden wird
- Warum dein Alltag oft nur noch aus Funktionieren besteht und du dich selbst dabei vergisst
- Warum du in deinem Leben immer zu kurz kommst und wie du das änderst
- Welcher „rote Faden“ dich in deine viel glücklichere Zukunft ziehen kann
Warum es so schwer ist, sich selbst wichtig zu nehmen
Oft behandeln wir unsere eigenen Bedürfnisse wie einen Punkt auf der To-do-Liste, der nur erledigt wird, wenn noch Zeit übrig ist. Arbeit, Familie, Haushalt und die Erwartungen von anderen wichtigen Menschen haben Priorität – unsere eigenen Wünsche werden immer wieder verschoben.
Doch wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse immer wieder ignorieren, unsere Energiegeber nur als optional sehen – verlieren wir Kraft, Energie und vor allem die Möglichkeit, unser Leben aktiv zu gestalten. Wir fangen an zu überleben, auszuhalten, durchzuhalten, statt zu genießen, zu entdecken und an unseren Herausforderungen zu wachsen. Und nein, du brauchst nicht dein ganzes Leben verändern. Stattdessen ändern wir jetzt mit 4 Fragen deinen Blick auf dich selbst:
Die vier Fragen dieser Folge
- Warum bin ich mir selbst so egal?
Natürlich bist du dir nicht egal, du bist dir wichtig. Oder? Aber warum merkt man das in deinem Alltag so wenig? Wer und was haben immer Vorrang vor dir, deinen Bedürfnissen, deinen Wünschen und allem, was dir Kraft und Energie gibt? Und bist du dir sicher, dass du dein Leben so leben möchtest? - Ab wann werde ich endlich gut genug sein?
Naja, vermutlich, wenn du das eine wichtige Ziel erreicht hast, an dem du schon so lange arbeitest. Wenn du endlich die Figur hast, die du dir wünschst, die Beförderung, auf die du schon so lange hinarbeitest oder die Mutter wirst, die du sein möchtest. Doch meistens folgt auf dieses Ziel nur ein nächstes Ziel. Und wieder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Doch was wäre, wenn du „gut genug“ nicht länger daran misst, alle Herausforderungen bewältigen zu können, bevor du an ihnen gewachsen bist? Was wäre, wenn du einfach JETZT gut genug bist? - Wann habe ich aufgehört, meine beste Freundin zu sein?
Irgendwann in unserem Leben entscheiden wir uns gegen uns. Wir stehen nicht länger hinter uns, feuern uns an, freuen uns mit uns über unsere Erfolge und trösten uns, wenn etwas schief geht. Stattdessen stehen wir kritisch an der Seitenlinie, wissen immer schon vorher, dass „es nicht klappen wird“, sind enttäuscht und frustriert von uns. Und verschenken damit das Potenzial der tiefsten und engsten Freundschaft, die wir alle jemals erleben werden – und zwar mit uns selbst. - Was würde passieren, wenn ich mich ab heute wichtig nehme?
Diese Frage deckt oft all die Abers und Hindernisse auf, warum wir keine Priorität in unserem Leben sein können. Doch was wäre, wenn du stattdessen mal auf all das Schöne schaust, das du damit in dein Leben holen könntest? Wie würde es dir gehen, welche Ausstrahlung hättest du, was würdest du anderen vorleben und welche langfristigen wunderschönen Konsequenzen hätte all das? Und bist du dir sicher, dass es das nicht doch wert wäre?
Häufige Fragen dazu, wie du dich selbst wieder wichtig nimmst
Nein, überhaupt nicht. Wenn wir uns selbst die Energie kappen und nur für andere funktionieren, haben wir am Ende gar keine Kraft mehr. Auch unsere Kinder profitieren enorm davon, wenn wir uns wichtig nehmen, weil sie dann eine glückliche Person haben, die ihnen vorlebt, wie ein glückliches Leben wirklich funktioniert.
Das ist ein psychologisches Hamsterrad (ähnlich der sogennanten „hedonischen Tretmühle“). Sobald wir ein Ziel erreicht oder eine Schwäche ausgebügelt haben, können wir das kaum wertschätzen, sondern unser Fokus ist sofort auf dem nächsten Ziel oder der nächsten Schwäche. Deshalb müssen wir uns bewusst dafür entscheiden, einfach heute schon gut genug zu sein.
Erinnere dich daran, wie es war, als du als Kind deine eigene beste Freundin warst. Schenke dir morgens ein Lächeln im Spiegel, sei für dich da, stehe für dich ein und ermutige dich, anstatt dich ständig dafür zu kritisieren, was du nicht auf die Reihe bekommst.
Dann kannst du dir einfach Energiegeber suchen, die dich ohne zusätzliche Zeit zu kosten zurück zu dir bringen. In dieser verlinkten Podcastfolge teilen wir mit dir 7 psychologische Mini-Routinen, die dich genau dabei unterstützen. Schau einfach mal rein und lass dich inspirieren!
Dein nächster Schritt
Wenn du spürst, dass du dich selbst schon viel zu lange hinten anstellst und endlich lernen möchtest, dich wieder wichtig zu nehmen, dann unterstützen wir dich gerne dabei. In unseren Lebens- & Familien-Analysen, Psychologischen Mentorings und individuellen Begleitungen arbeiten wir gemeinsam daran, alte Muster zu lösen und ein Leben zu gestalten, in dem du selbst wieder eine wichtige Rolle spielst.
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